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GEGENWIND SILIXEN, EXTERTAL

Bürgerinitiative gegen Zerstörung des Landschaftsbildes von Wiesental & Friedenstal in Silixen, am Rande von Möllenbecker Wald und Krankenhagen.




Vorher und...demnächst? Wenn Prowind eine realistischere Fotomontage anbietet veröffentlichen wir diese sofort.


SILIXEN: Keine Zerstörung des einmaligen Wesergebirgsblicks von Wiesental und Friedenstal in Silixen, am Rand von Möllenbecker Wald und Krankenhagen durch die Firma PROWIND u.a.! Silixen war lange Luftkurort, die Menschen kamen aus dem Ruhrgebiet hierher um Urlaub zu machen. Der Verkehrs- und Tourismusverein sorgte sich bis in die 70er Jahre um Gäste aus nah und fern, und es hiess: "Silixen, gelegen über Rinteln, mit seinen malerischen Hügeln und Tälern", dank seiner schönen Lage & brachte Wohlstand. Die Natur wird im Extertal nun mehr und mehr bebaut; Neben der Versiegelung von Landschaften, der unwiderbringlichen Ausbeutung durch Kiesabbau und Zerstörung alter Wälder und Erzeugung von Lichtsmog durch zu viele Stromverbraucher wie viel zu greller LED Strassenbeleuchtung sollen nun auch noch in einem der außergewöhnlichsten Täler der Gegend zwei monströse WKAs entstehen, geht es nach dem Willen der Firma PROWIND und anderer. Wir von der BI sind nicht gegen die Windenergie als solche;

Regenerative Energiequellen sind aber sinn- und maßvoll einzusetzen. Nicht die eine krankmachende Energiequelle (Kohlefeinstaub, nukleare Strahlung) durch eine andere, mitunter ebenfalls krankmachende ersetzen, sondern unsere traumhaft schöne Natur bewahren! Abstand der Windkraftanlagen zur Wohnbebauung „mind. 10 x Gesamthöhe“, unter Wahrung und Achtung des Lebensraums aller Bürger (Grundgesetz). Keine Windenergienutzung im Wald (Nadel- und Laubwald sowie Kyrillwurfflächen) Ausbau der Windenergie unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Belange Lärm, Infraschall und optische Bedrängung strikte Einhaltung von Arten-, Natur-, Landschafts- und Umweltschutz Rückgewinnung der Planungskompetenz für die Kommunen und damit die Abschaffung der Privilegierung für Windenergie durch den § 35 BauGB.
Insgesamt gibt es alleine in NRW 3.708 Windenergieanlagen (Stand: 30. Juni 2018). Sie haben eine Gesamtleistung von mehr als 5.700 Megawatt. Das entspricht in etwa der Leistung von vier Kernkraftwerken.




Die Rotorblätter sind übrigens nicht recyclebar und Sondermüll.

Statt Profite für einige wenige: Heimat für kommende Generationen erhalten! Es stehen mehr als genug Windräder hingegen viel zu wenig Photovoltaikanlagen im Extertal. Wir als Gemeinde sind bereits Stromexporteur! Die Wanderwegsflyer von Marketing Extertal müsste man im Grunde inzwischen komplett überarbeiten, denn nahezu in jedem Blickfeld: WKAs - Unruhe im Landschaftsbild, bei Tag und Nacht. (Hier schöne Bilder aus dem Extertal)

Hier stellen sich doch einige Fragen: Wie sind die Verflechtungen von Wirtschaftsinteressen und Politik am Beispiel der Gemeinde Extertal? Wer profitiert von den Windkolossen, die durch Optik und Akustik Natur verschandeln, ja sogar Gesundheit schädigen (*)? Seltene Vögel, die seit hunderttausend Jahren die Gegend beleben - nun vertrieben oder sogar jüngst in Lippe getötet werden.



Immobilienwerte sinken! Man hört sie, man sieht sie, bei Tag und bei Nacht! Die Verantwortlichen der Gemeinde sollen sich nicht durch Kompensationszahlungen kaufen lassen sondern sich schützend vor die Bürger stellen. Kompensationszahlungen sind kein Ausgleich für Zerstörung von Heimat & Natur. Das Argument "...besser als ein Atomkraftwerk..." hinkt völlig: Politik muss dafür sorgen den Stromverbrauch zu senken statt durch Stromtrassen und Verspargelung der Landschaften Mensch und Tier krank zu machen. Wir sind nicht grundsätzlich gegen Windkraft sondern gegen deren schädliche Umsetzung. Anwohner von WKAs kritisieren zudem häufig Geräusche, Schattenwurf und Optik der Anlagen.



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Presselinks:


23. März 2019, Schaumburger Zeitung, SZLZ.DE Rintelner Ortsräte in Sorge
13. März 2019, Lippische Landeszeitung LZ.DE Gemeinderat lehnt Windrad Pläne ab

Krank machend?
Gefährlich... (SHG)
Kartenmaterial
Link: Aktueller NRW Winderlass
Kreis Lippe und dazu passend aktuelle Genehmigungsverfahren im Kreis (Danke für den Link an GEGENWIND Kalletal, auf deren Seite hier ausdrücklich ebenfalls verwiesen werden soll: http://www.unverkehrt.de/index.php.


Bürgerinitiative Windpark Arnsberger Wald

Firma Bürgerwind Extertal von Heinrich Wilhelm Tölle im Arnsberger Wald, GFs sind identisch
Rotmilane in Gefahr denn: Vogelnester wurden zerstört, damit dies nicht passiert.
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg hat am Dienstag die im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) festgesetzten Regelungen und Vorrangflächen für Windenergie „vollends gekippt und für unwirksam erklärt“






ZUDEM BITTET DIE STADT RINTELN SELBST ABSTAND VON DER BEBAUUNG ZU NEHMEN, AUS GRÜNDEN DES ARTENSCHUTZES(*). GEHT MAN SO MIT DER NACHBARGEMEINDE UM?? Darum ist es nun an der Zeit Flagge zu zeigen, und zu sagen: SO NICHT! Wir fordern daher nicht nur den Stopp in Wiesental und Friedenstal sondern eine transparente Bürgerbeteilung sowie eine Nachprüfung der bisherigen Genehmigungsverfahrens.

Größenvergleich




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Die belegten Risiken für die Gesundheit werden von Windkraftanlagen in erster Linie verursacht durch


- Optische Bedrängung
- Optische Reize: Befeuerung/Schlagschatten/Stroboskopeffekte
- Eiswurf
- Lärm / hörbarer Schall
- Tieffrequenter Schall und Infraschall
- Exposition mit krebserregenden CFK-Partikeln (Rotorblätter) bei Bränden oder Unglücksfällen


Deutschland hat wegen der Energiewende die höchsten Strompreise Europas. Die Landbevölkerung zahlt damit über ihre überhöhte Stromrechnung auch noch für den Verlust ihrer Lebensqualität!


Auch in der Nacht nervt das Blinken und Stampfen, Zeiten eines romantischen Sommerabends sind vorbei.

25 Milliarden Euro jährlich mit steigender Tendenz, müssen von den Stromverbrauchern aufgebracht werden. Von diesem Geld erzielen nur die den städtischen Eliten zugehörende Windpark Planer, Investoren, Anlagenbauer riesige Gewinne.

Eine schwedische Studie, die 2008 unter Leitung der Landschaftsarchitektin Eja Pedersen von der Universität Lund publiziert wurde, weist auf einen Zusammenhang von Windkraft und Gereiztheit.

Wenn Windräder aus einer Landschaft hervorstechen, werden sie eher als hässliche Fremdkörper gesehen, vor allem wenn dann noch die Rotoren im Wind lärmen.


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Kontakt zur Bürgerinitiative

Beispielbild einer 240 Meter Windkraftanlage


Auch wenn Sie bisher nicht in Bürgerinitiativen aktiv waren, hier geht es um den Erhalt einer schützenswerten Natur- und Kulturlanschaft.


Wir - das sind derzeit 14 17 direkt anliegende Haushalte in der Hilgenrekte, Schiernbusch, Heidelbecker Straße und Rintelner Weg. Aber auch Bewohner im Dorf, in der Siedlung, in Krankenhagen und selbst in Möllenbeck lebende Bürger wären betroffen. Es lohnt sich also aktiv zu werden. Laden Sie hier die Unterschriftenliste herunter und schicken diese unterschrieben als Anhang, Fax oder per Post an uns.





GEGENWIND EXTERTAL, ViSdP: Sebastian Wallenstein: Heidelbecker Str 27, 32699 Silixen / Extertal, Email: sebastian.wallenstein@t-online.de oder gegenwind@d1y.de | 05751 879 1150 oder FAX 05751 955 2662


Quelle: LZ


Videos


Quelle: ZDF

-ohne Worte-!


Aktuelle Einschätzung 10.3.2019

Nachdem 2016 der Gemeinderat qua Gesetz gezwungen war Windenergie-Gebiete auszuweisen, wo also WKAs grundsätzlich und theoretisch gebaut werden dürften, da rutschte Silixen - überraschend für alle Beobachter - auf einmal mit ins Feld.

Im Gemeinderat Extertal vollzog sich eine 180° Wendung; Man liess das Gebiet um Wiesental und Friedenstal zwischen Möllenbecker Wald, Krankenhagen (beides Rinteln) und eben Silixen überraschend doch noch zu.

2019 stellt sich, nach inzwischen vier (4!) erfolglosen Versuchen von Windkraftanlagenbetreibern dort WKAs genehmigt zu bekommen, die Situation wie folgt dar: WKA Projektentwickler wie die Firma Prowind aus Osnabrück sind Profis in Sachen "psychologisch geschickt verhandeln" und wissen genau, wie man die Bevölkerung umgarnen und sogar kaufen kann. Darum also geht es im Moment: Der Plan 2 x 240 Meter Anlagen bauen zu wollen führt manchen geschockten Anwohner dazu, später in den sauren Apfel zu beissen und kleinere und dennoch monströse Anlagen zu billigen. Prowind war von Anfang an klar, dass die Windräder über die ausgewiesene Zone mit den schattenwerfenden Riesen-Propellern hinausreichen würden; Die haben Karten, Gesetzestexte und Ingenieure(!). Je nachdem, wie es die wechselnde Windlage eben hergibt, strahlt Schall und Schattenwurf weit über die Zone hinaus.

Taktisch tritt man überdies auf, "dass es sich kleiner nicht lohnen würde" und geriert sich fast als Opfer der Umstände. Lasst es dann doch einfach sein! PROWIND weiß aber sehr wohl, dass das Gebiet äußerst windreich ist. Prowind wird also nach dem erfolglosen Versuch der Beschwerde sagen: Gut, machen wir es eben ein bisschen kleiner...Und der Sturm der Entrüstung in dieses Gebiet zwei oder mehr Kolosse zu setzen wird weniger stark ausfallen, als hätte man dies bereits von Anfang an so kommuniziert. Wie dem auch sei:

PROWIND negiert die Tatsache, dass dort auch schützenswerte Gebiete für Flora und Fauna UND Mensch bestehen. Nicht nur der Vogel des Jahres, die Feldlerche, brütet dort, auch der Rotmilan u.a. sind dort heimisch. Mit Graus denkt man an die Fälle in Lippe, wo Adlernester von Geschäftemachern mutwillig zerstört wurden damit der Rubel doch rollen konnte. Dahinter stecken häufig käufliche, gewissenlose Subjekte, denen nur der schnelle EURO ein Ziel, nicht aber eine schöne, lebenswerte Umgebung für Familie und Freunde vor Augen schwebt. Auch das Argument der Windenergieindustrie so AKWs zu verhindern ist nicht ihr erstes Ziel: die Konzerne die einst Atommeiler bauten investieren längst in Riesenwindräder, die die Republik "zuspargeln". Es sind die gleichen Profiteure wir vorher. Im Übrigen: Kennen Sie einen Windparkbetreiber, der direkt an seinen Windrädern lebt?!

Nocheinmal: Es geht um eine Menge Geld. Und um einen hohen Preis, den Anwohner und Natur hier zu zahlen hätten. Wir müssen miteinander REDEN!! Jeder Förster und Jäger, jeder Wanderer und Ingenieur, stelle sich die Frage, in was für einer Welt wir und unsere Kinder leben wollen und sollen. Es gibt immer einen Plan B! Überlassen wir das Feld nicht denen, für die Natur nur nutz- statt ge-niessen bedeutet.



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